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Außenministerin Baerbock zum Internationalen Tag der Minenaufklärung

04.04.2023 - Pressemitteilung

Außenministerin Baerbock erklärte anlässlich des Internationalen Tags der Minenaufklärung am 04.04.2023:

Antipersonenminen sind grausame Waffen. Sie sind der Grund, warum Mütter und Väter in Ländern wie Bosnien und Herzegowina, Kambodscha und Irak noch Jahrzehnte nach einem Konflikt jedes Mal um ihre Kinder bangen müssen, wenn diese nach draußen spielen gehen. Antipersonenminen treffen besonders oft Zivilisten und zerreißen so im wahrsten Sinne des Wortes Familien und Gesellschaften. Deswegen setzen wir uns im Rahmen unserer Präsidentschaft der Ottawa-Konvention für eine Welt ohne Antipersonenminen ein und deswegen ist Deutschland zweitgrößter Geber weltweit für humanitäres Minenräumen. In diesem Sinne rufe ich auch Russland auf, endlich seine rücksichtlose großflächige Verminung landwirtschaftlicher Flächen in der Ukraine einzustellen. Diese zieht nicht nur viele zivile Opfer nach sich, sondern hindert zahlreiche Bäuerinnen und Bauern daran, ihre Felder zu bestellen und die Ernte einzufahren. So verknappt Russland das Lebensmittelangebot auf dem Weltmarkt und verschärft damit den Hunger in der Welt.

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