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Staatsministerin Anna Lührmann reist zu politischen Gesprächen nach Kroatien und Bosnien und Herzegowina

08.07.2022 - Pressemitteilung

Vor ihrer Abreise nach Kroatien und Bosnien und Herzegowina erklärte Staatsministerin Dr. Anna Lührmann:

Wir wollen den regionalen und den bilateralen Dialog mit den Ländern des westlichen Balkans zukunftsorientiert fortführen und verstetigen. In Zeiten des Krieges, des Klimawandels und der Energiekrise ist dies essentiell, da wir in Europa vor immensen Herausforderungen stehen, denen wir nur gemeinsam begegnen können.

Eine nachhaltige Stabilisierung Bosnien und Herzegowinas und des gesamten westlichen Balkans liegt im europäischen Interesse. Gemeinsam mit unseren europäischen und transatlantischen Partnern wollen wir deshalb unserer Verantwortung gerecht werden. Es ist angesichts des Drucks von außen genau richtig, dass wir fortgesetzt ein entschiedenes Bekenntnis zum westlichen Balkan und seiner EU-Perspektive abgeben.

In Srebrenica werde ich der Opfer des schrecklichen Völkermords gedenken. Dieses furchtbare Verbrechen bleibt für uns eine Mahnung, gemeinsam Frieden, Stabilität und Versöhnung in der Westbalkan-Region zu fördern.

Hintergrundinformationen:

Die Staatsministerin für Europa und Klima im Auswärtigen Amt und Mitglied des Deutschen Bundestages, Anna Lührmann, reist in die kroatische Küstenstadt Dubrovnik, um am 9. Juli an der jährlich ausgetragenen internationalen Konferenz des Dubrovnik-Forums teilzunehmen. Veranstaltet wird das Forum von der Regierung der Republik Kroatien. Es bringt regelmäßig politische Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger vor allem aus Ländern des westlichen Balkans zusammen.

Staatsministerin Lührmann wird im Rahmen des Konferenzprogramms in Dubrovnik an einer Paneldiskussion zu Risiken angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine teilnehmen und unter anderem am Rande der Konferenz mit dem Außenminister sowie der Staatssekretärin für Europa des Außenministeriums der Republik Kroatien zusammentreffen.

In Bosnien und Herzegowina wird Staatsministerin Lührmann am 11. Juli am Gedenken für die Opfer des Völkermords von Srebrenica teilnehmen. Außerdem wird sie unter anderem ein Gespräch im bosnisch-herzegowinischen Außenministerium haben und mit dem Hohen Repräsentanten, Christian Schmidt, sowie mit weiteren politischen Akteuren und der Zivilgesellschaft zusammentreffen.

Die Besuche und vorgesehenen Gespräche dienen der Intensivierung der vielschichtigen bilateralen und europapolitischen Verflechtungen Deutschland mit dem EU- und NATO-Partner Kroatien und dem potentiellen EU-Beitrittskandidaten Bosnien und Herzegowina. Angesichts der russischen Aggression gegen die Ukraine und der damit zusammenhängenden Herausforderungen möglicher Versorgungskrisen bei Energie und Nahrungsmitteln werden diese Themenkomplexe im Fokus der Gespräche stehen. Die gemeinsamen Themen zur internationalen Klimapolitik, zur Zukunft der Europäischen Union sowie zu Erweiterungsoptionen um potentielle neue Mitglieder auf dem westlichen Balkan werden weitere Gesprächsinhalte sein.

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